Aktuelles

 

Nachfolgend finden Sie einige aktuelle Informationen, die für Sie vielleicht von Interesse sein könnten:

 


 


03. November 2018, 18:28

Bitte klopfen! Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe, Michael Bohne

Klopftechniken sind leicht zu erlernen. Während man gerade Stress, Leistungsdruck, Ängste, Ärger, Hilflosigkeit erlebt oder andere unangenehme Gefühle empfindet beklopft man verschiedene Körperpunkte. Parallel werden dezidierte Sätze ausgesprochen, die der Selbstbestätigung dienen. Leistungsblockaden, Selbst- oder Fremdvorwürfe, viele belastende Gefühle lassen sich so bei den meisten Menschen gut auflösen. Das Buch ist als Anleitung zur Selbsthilfe gedacht. Es zeigt die Anwendungsmöglichkeiten für das Klopfen auf und erläutert die einzelnen Klopftechniken

Redakteur




03. November 2018, 18:25

Gesundheitsprophylaxe durch Stärkung der Beziehungskompetenz

Die moderne Neurobiologie konnte nachweisen, dass unsere Beziehungserfahrungen im Körper neurobiologische Abläufe beeinflussen. Anerkennung und Wertschätzung sowie freundliche und mitfühlende Zuwendung aktivieren die Motivationssysteme und beruhigen die Stressachse. Ausgrenzung, Demütigung, Entwertungen, chronische soziale Konflikte oder Isolation deaktivieren die Motivationssysteme und aktivieren die Stressbiologie. Letzteres ist mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko verbunden, insbesondere für psychosomatische Erkrankungen, Burn-Out, Depression, Angsterkrankungen.

Die entscheidenden neurobiologischen Stellschrauben, an denen sich die Effekte zwischenmenschlicher Erfahrungen auswirken sind:
1. Die Motivationssysteme des Mittelhirns (Freisetzung von Dopamin, endogenen Opiaten, Oxytocin) und
2. Die Angst- und Strsssysteme: Amygdala/Mandelkerne, Freisetzung des erregenden Neurotransmitters Glutamat, dadurch Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (Aktivierung des Stressgens CRH und des Stresshormons Cortisol), sowie Aktivierung des Hirnstamms (Freisetzung von Noradrenalin).

Konstruktive Beziehungsgestaltungen stabilisieren also unsere Gesundheit und erhöhen unsere Motivation, Leistungen erbringen zu wollen und uns einzusetzen - sei es im Beruf, im schulischen oder privaten Umfeld.

Von daher spielt es eine wichtige Rolle, wie wir mit Anderen umgehen und wie Andere mit uns umgehen sowie ebenso, wie wir innerlich mit uns selbst umgehen.

Es sei verwiesen auf die Literatur von Joachim Bauer (Das Gedächtnis des Körpers, Prinzip Menschlichkeit)

Redakteur




08. Mai 2018, 20:45

Ängste und Panikattacken

EINE wesentliche Ursache kann sein:

Missachtete innere Warnsignale bzw.längere Zeiten das Bauchgefühl ignorieren.

Solche Warnsignale können nachlassende Merk- und Konzentrationsfähigkeit sein, scheinbar grundlose Traurigkeit und Kraftlosigkeit, Magen- und Darmprobleme, Hautirritationen, Schlafschwierigkeiten u.v.m.
Häufig entscheidet unser Verstand in typischen Lebenssituationen immer wieder gegen das Bauchgefühl und auf diese Weise vernachlässigen wir wichtige innere Bedürfnisse.
Da der Körper unser bester Vertragspartner ist, schickt uns der Organismus in Form von Ängsten und Panikattacken die Botschaft, dass etwas in unserem Leben nicht im Lot ist und fordert uns auf,dass wir
innehalten, uns selbst zuhören und Veränderungen einleiten.

Wenn unser Körper also bestimmte Symptome selbst auslöst und man vielleicht schon eine Idee hat, warum er das tut, besteht eine gute Selbstfürsorge darin, diese Botschaft, die hinter den Symptomen liegt, ernst zu nehmen.
Ernst nehmen kann heißen, dass man sich EIN kleines konkretes Ziel setzt, für dieses Ziel jeden Tag einige Minuten aufbringt und sich z.B. über eine bildliche Metapher in Form eines Fotos auf dem Smartphone (z.B. eine Hängematte zwischen grünen Bäumen, wenn es um die Idee ginge, zu lernen "manchmal alle 5e gerade sein zu lassen") täglich daran erinnert, was man neu lernen möchte.
So bahnt man unmerklich aber stetig neue neuronale Strukturen im Gehirn.

Redakteur




 

 

 

 

Ulrike Kusserow

 

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